Teilnahmebedingungen für die LIONS OLDTIMER RALLYE 01. September 2018

 

1.  Ausrichter und Veranstalter

Ausrichter der Lions Oldtimer Rallye 2018 ("Veranstaltung") ist das Lions-Hilfswerk Düsseldorf Rheinuferpromenade e.V. ("Ausrichter"). Der Ausrichter der Rallye-Veranstaltung ist nicht Veranstalter im Sinne des Veranstaltungsgesetzes NRW.

 

2. Teilnahmeberechtigung und allgemeine Bedingungen

2.1 Teilnahmeberechtigt sind alle klassischen Fahrzeuge unabhängig von Baujahr und Marke des Herstellers. Alle anderen Fahrzeuge können vom Ausrichter einen Dispens beantragen.

2.2 Als Baujahr gilt das im gültigen KFZ-Schein ausgewiesene Baujahr des teilnehmenden Fahrzeuges sofern es sich um ein originales Fahrzeug handelt. Bei Nachbauten, Replikaten, Rekreationen gilt das Baujahr der Herstellung. Diese Fahrzeuge sind grundsätzlich von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Vorstand muss eine Teilnahme als Ausnahmeregelung genehmigen. Die Fahrzeuge müssen ordnungsgemäß für den Straßenverkehr zugelassen und uneingeschränkt versichert sein. Alle Kennzeichenregelungen sind zulässig.

2.3 Teilnehmer müssen zum Zeitpunkt der Abgabe der Nennung volljährig sein.

2.4 Die Rallye dient zu keiner Zeit der Erreichung von Höchstgeschwindigkeiten und wird uneingeschränkt nach den geltenden Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung StVO und der Straßenverkehrszulassungsordnung der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt.

2.5 Jeder Fahrer muss im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Das teilnehmende Fahrzeug muss uneingeschränkt verkehrssicher und zur Teilnahme am Straßenverkehr berechtigt sein. Der Teilnehmer versichert die Verkehrssicherheit und Straßenzulassung seines Fahrzeuges durch Bestätigung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

2.6 Der Ausrichter kann jederzeit ohne Angabe von Gründen Nennungen abweisen. In diesem Falle wird ein bereits gezahltes Nenngeld erstattet.

2.7 Der Ausrichter kann jederzeit ohne Angabe von Gründen die Veranstaltung absagen, so auch bei zu geringer Anzahl von Nennungen.

2.8 Nennungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs beim Ausrichter bearbeitet sofern das Nenngeld in voller Höhe eingegangen ist.

2.9 Nenngeld ist Reuegeld. Protest im Sinne des Sportechtes ist ausgeschlossen.

 

3. Nennungen

3.1 Nennschluss ist der 30. Juli 2018.

3.2 Nach Nennschluß eingehende Nennungen können ohne Begründung abgewiesen werden.

3.3 Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet.

3.4 Gezahltes Nenngeld löst keinen Rechtsanspruch auf Teilnahme aus.

 

4. Umweltschutz

4.1 Die Teilnehmer verpflichten sich den Bestimmungen des Bundesbodenschutzgesetzes (BBSchG) und der Bundesbodenschutzverordnung (BBSchV) in seiner letzten Fassung veröffentlicht vom Bundesumweltamt vollumfänglich Genüge zu tun.

4.2 Verunreinigungen, z.B. tropfendes Oel, Schmierstoffe, Treibstoffe, o.Ä. sind unverzüglich durch den Verursacher zu beseitigen und fachgerecht zu entsorgen. Der Teilnehmer stellt den Ausrichter insofern von jeder Haftung vollumfänglich frei.

 

5. Streckenführung und Roadbook

Sofern der Ausrichter den Teilnehmern ein Roadbook bsp. zur Erreichung eines Haltepunktes zur Verfügung stellt, ist die dort beschriebene Streckenführung eine unverbindliche Empfehlung und muss von den Teilnehmern nicht befolgt werden. Die Teilnehmer können zu jeder Zeit selbst entscheiden, welche Strecke sie fahren wollen.

 

6. Haftungsausschluss

6.1 Der Teilnehmer erklärt den Verzicht auf Ansprüche jeder Art für Schäden, die Ihm im Zusammenhang mit der Veranstaltung entstehen, und zwar gegenüber dem Ausrichter und seinen Mitarbeitern, dessen Präsidenten, Mitgliedern, den Sponsoren, deren Präsidenten, Vorständen, Geschäftsführern, Mitgliedern und hauptamtliche Mitarbeitern, dem Oldtimerweltverband FIVA, den Servicedienstleistern und allen anderen Personen, die vom Ausrichter mit der Erbringung von Leistungen im Rahmen der Veranstaltung beauftragt wurden, den Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen und den gesetzlichen Vertretern aller zuvor genannten Personen und Stellen. Der Haftungsverzicht gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des endhafteten Personenkreises beruhen sowie nicht für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht durch den endhafteten Personenkreis. Bei Schäden, die auf einer einfach fahrlässigen Pflichtverletzung von wesentlichen Vertragspflichten beruhen ist die Haftung für Vermögens- und Sachschäden der Höhe nach auf den typischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.

6.2 Der Haftungsverzicht gilt für Ansprüche aus jeglichem Rechtsgrund, insbesondere für Schadensersatzansprüche aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie für Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung. Freistellung von Ansprüchen des Fahrzeugeigentümers. Sofern Bewerber oder Fahrer/Beifahrer nicht selbst Eigentümer des einzusetzenden Fahrzeuges sind, haben sie dafür zu sorgen, dass der Fahrzeugeigentümer die auf dem Nennformular abgedruckte Haftungsverzichterklärung abgibt. Für den Fall, dass die Erklärung entgegen dieser Verpflichtung nicht vom Fahrzeugeigentümer unterzeichnet wurde, stellen Bewerber und Fahrer/Beifahrer alle gemäß Passus “Haftungsausschluss” angeführten Personen und Stellen von jeglichen Ansprüchen des Fahrzeugeigentümers frei, außer für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässige Pflichtverletzung – auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des endhafteten Personenkreises – beruhen, und außer für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung – auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des endhafteten Personenkreises – beruhen. Diese Freistellungserklärung bezieht sich bei Ansprüchen gegen die anderen Teilnehmer (Bewerber, Fahrer/Beifahrer, Mitfahrer), deren Helfer, die Eigentümer, Halter der anderen Fahrzeuge den eigenen Bewerber, den/die eigenen Fahrer/Beifahrer, Mitfahrer (anders lautende besondere Vereinbarungen zwischen Bewerber, Fahrer/n, Beifahrer/n, Mitfahrer gehen vor!) und eigene Helfer auf Schäden, die im Zusammenhang mit dem Wettbewerb entstehen und bei Ansprüchen gegen andere Personen und Stellen auf Schäden, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung insgesamt entstehen. Stillschweigende Haftungsausschlüsse bleiben unberührt.

 

7. Versicherungen

Die Teilnehmer versichern, dass sie selbst, Ihre Beifahrer/Mitfahrer und das gemeldete Fahrzeug ausreichend und den gesetzlichen Vorschriften entsprechend versichert sind.

 

8. Pflichten der Teilnehmer und Zustimmungserklärungen

8.1 Das amtliche Kennzeichenschild darf nicht verdeckt sein.

8.2 Der Teilnehmer versichert, Eigentümer des gemeldeten Fahrzeuges zu sein oder aber mit einer ausreichenden Vollmacht zur Nutzung des Fahrzeuges ausgestattet zu sein. Er stellt den Ausrichter von allen Schäden, die ggf. im Verlauf der Veranstaltung an dem gemeldeten Fahrzeug auftreten, schon jetzt vollumfänglich frei.

8.3 Der Ausrichter gibt den Start frei. Es wird nicht zwingend nach Startnummern gestartet.

8.4 Die Teilnehmer haben sich an die StVO in der jeweils gültigen Form zu halten.

8.5 Während und nach der Veranstaltung werden Fotos oder sonstige Aufzeichnungen von den Fahrzeugen und den Teilnehmern (Fahrer, Beifahrer, Mitfahrer) gemacht. Die Teilnehmer stimmen der uneingeschränkten Nutzung dieser Fotos und Aufzeichnungen durch den Ausrichter zu. Alle Urheber – und Persönlichkeitsrechte sowie alle Verwertungsrechte die aus der Veranstaltung und der Verwertung der Aufzeichnungen erwachsen, gehen kostenfrei auf den Ausrichter über und verbleiben dort unwiderruflich.

 

9. Änderung und Anpassung der Veranstaltung

Der Ausrichter behält sich vor, jederzeit die Veranstaltung oder Teile der Veranstaltung ohne Angabe von Gründen anzupassen, abzuändern, zu ergänzen oder abzubrechen.

 

10. Salvatorische Klausel

Sollten Bestimmungen der Nennung oder der Teilnahmebedingungen unvollständig, rechtlich falsch und/oder unwirksam sein, so sollen diese unwirksamen Teile durch wirksame Regelungen ersetzt werden. Ggf. unwirksame Klauseln oder Passagen führen nicht Unwirksamkeit der gesamten Nennung oder der Teilnahmebedingungen und der darin enthaltenen Bestimmungen. Es gilt immer nur die letzte Version der Nennunterlagen und Teilnahmebedingungen.